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19. Oktober 2021
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Aktuelle Nachrichten


2012-2013           2014-2015         2016-2017        2018-2019






 

BürgerBus-Vereine in Deutschland 


Im Film wirbt „Tante BürgerBus“ für die Gewinnung von Fahrern.
Bundesweit verkehren derzeit über 400 BürgerBusse, davon 64 in Niedersachsen. Und 23 davon fahren im VBN-Land mit großem Erfolg.

BürgerBusvereine arbeiten ehrenamtlich und finanzieren ihre Leistungen über Fahrgeldeinnahmen, Mitgliedsbeiträge, Spenden und teilweise kommunale Zuschüsse. BürgerBusse können sowohl im Linienverkehr nach einem festen Fahrplan als auch nach Bedarf als Rufbus betrieben werden. Je nach Gestaltung sind sie an die Regeln des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) gebunden (genehmigungspflichtiger Verkehr nach Personenbeförderungsgesetz (PBefG)). Bei einem Betrieb nach PBefG werden zwischen dem Träger des ÖPNV, dem lizenzierten Verkehrsunternehmen und einem BürgerBusverein entsprechende Verträge geschlossen. Es gelten dieselben Anforderungen an den Betrieb wie im regulären ÖPNV, d. h. Kriterien wie Tarifpflicht, Beförderungspflicht oder Betriebspflicht müssen eingehalten bzw. gewährleistet werden. Erfolgt der Betrieb genehmigungsfrei, sind keine Verträge notwendig, Auflagen gibt es lediglich zur maximalen Fahrzeuggröße und bei der Erhebung von Fahrgeldern. Der BürgerBusverein stellt das Fahrpersonal, das unentgeltlich arbeitet, und sorgt für die Ausbildung der Fahrerinnen und Fahrer.
Die Fahrzeuge sind in den meisten Fällen Kleinbusse mit bis zu acht Fahrgastsitzen. Unterhalb der Grenze von acht Fahrgastplätzen (insgesamt neun Sitze inkl. Fahrer) kann somit der Erwerb eines Busführerscheins für die Fahrer umgangen werden. Allerdings benötigen im genehmigungspflichtigen Betrieb alle Fahrer einen Personenbeförderungsschein (Führerscheinklasse D1, im genehmigungsfreien Betrieb wird der Erwerb lediglich empfohlen). Ein weiterer Vorteil von Kleinbussen ist ihre Wendigkeit, sodass sie auch auf Strecken einsetzbar sind, auf denen größere Fahrzeuge (mehr als neun Sitzplätze) nicht verkehren können. Kommen diese zum Einsatz, ist der Betrieb ausschließlich nach PBefG möglich.
Die meisten BürgerBusse verkehren in dünn besiedelten Orts- oder Stadtteilen, in denen die Rentabilität für eigenwirtschaftlichen Verkehr nicht gegeben ist und die kommunalen Aufgabenträger kein Angebot mit Aufwandsentschädigungen bestellen. So werden durch diese Vereine Aufgaben von Stadt- oder Ortsbuslinien übernommen. Die Angebotsqualität kann sämtliche Varianten des Busbetriebes umfassen. Diese kann von Anrufbuslinien bis hin zum täglichen Taktbetrieb reichen. Viele Vereine gründen sich mit einer starken Zielgruppen-Fokussierung. So zielen manche BürgerBusvereine speziell auf Discogänger und bieten für diese Abend- und Nachtverkehre an. Andere BürgerBusvereine zielen speziell auf Senioren. Diese setzen entsprechend angepasste Fahrzeuge mit Niederflurtechnik (beispielsweise standardisierte Fahrzeuge auf der Basis VW T5) ein. Diese ermöglichen einen barrierefreien Einstieg.
Einige BürgerBusvereine (zum Beispiel in Emsbüren, Linnich oder Schmallenberg) haben neben dem Dienst im Nahverkehr die Aufgabe, Kindergartenkinder zu befördern. Die Fokussierung auf spezielle Zielgruppen kann jedoch nur außerhalb des genehmigungspflichtigen Betriebs erfolgen, da bei einem genehmigungspflichtigen Betrieb Beförderungspflicht herrscht, d. h., dass niemand von der Beförderung ausgeschlossen werden kann.
Im Verhältnis zum regulären öffentlichen Personenverkehr stellen BürgerBusse eine Ergänzung dar. Diese kann sich auf die Betriebszeiten beziehen, etwa im Nachtverkehr, oder  auf das Betriebsgebiet, etwa im dünn besiedelten Raum oder auf schwach nachgefragten Querverbindungen. In dieser Funktion stellen sie Selbsthilfemaßnahmen im Bereich der Mobilität dar. Kurzfristiges Ziel der Initiativen ist die Ergänzung, und in Fällen von Angebotsstreichungen die Aufrechterhaltung des Personenverkehrs. Langfristiges Ziel ist es, soweit möglich, das Angebot in den regulären öffentlichen Personenverkehr zu überführen.  
Seit 2001 bieten auch im Bereich des Verkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen (VBN) BürgerBusse ein festes, regelmäßiges Fahrplanangebot an (Stand März 2020: 23 Vereine mit 53 Linien) Neben den BürgerBussen in Weyhe und Ganderkesee bieten seit Anfang/Mitte 2008 auch die BürgerBusse in Bassum, Syke und Butjadingen im Gebiet des VBN ein regelmäßiges Fahrplanangebot. Im Oktober 2009 kam der BürgerBus Kirchlinteln hinzu, im April, Juni und November 2010 die BürgerBusse in Sottrum, Westerstede und Grasberg/Worpswede. Im Jahr 2011 nahmen BürgerBusse in den Gemeinden Thedinghausen und Ottersberg sowie in den Städten Wildeshausen und Achim den Linienbetrieb auf. Im Dezember 2012 startete der BürgerBus in Rotenburg (Wümme), ein Jahr später der BürgerBus in Zeven, am 14. April 2014 der BürgerBus in Ritterhude sowie im Juni bzw. September 2014 die BürgerBusse in Rastede und Bad Zwischenahn. 2015 gingen die BürgerBusse in den Gemeinden Gnarrenburg und Oyten am 3. September in Betrieb. Am 1. Februar 2017 folgte der BügerBus Edewecht. Durch Erweiterung der VBN-Verbundgebietes wurde auch der seit Dezember 2007 verkehrende BürgerBus Visselhövede ein VBN-BürgerBus. Und im Oktober 2019 ging der BürgerBus Stadland in Betrieb.

Insgesamt gibt es 23 BürgerBusvereine im Gebiet des Verkehrsverbunds Bremen/Niedersachsen (VBN). Pro Jahr nutzten gut 300.000 Fahrgäste die Linienangebote der im VBN-Gebiet verkehrenden BürgerBusse.
Die Fahrgastnachfrage steht insbesondere im siedlungsstrukturellen Zusammenhang der Bedienungsgebiete. Unter den genannten VBN-BürgerBussen differieren die Fahrgastzahlen dementsprechend zwischen 250 und 3500 Fahrgästen pro Monat. Im Gebiet des VBN werden ausschließlich Niederflurfahrzeuge eingesetzt, die einen bequemen, barrierefreien Einstieg ermöglichen. Die Anschaffung dieser speziell angefertigten Fahrzeuge werden beispielsweise vom Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen mit bis zu 25.000 Euro gefördert. Allerdings sind diese Mittel nicht ans Fahrzeug gebunden, sondern stehen auch für andere Kostenpositionen zur Verfügung. Zusätzlich bietet die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) eine Fahrzeugförderung für niedersächsische BürgerBusse. Für dieselbetriebene Fahrzeuge beträgt diese max. 79.500 Euro.
Quelle: Wikipedia
(1.10.20121)


Erich Gansbergen Ehrenmitglied


Erich Gansbergen hat die Kirchlintler BürgerBus-Idee schon frühzeitig unterstützt und sich als verantwortungsvoller Mensch über das Fahren des Busses hinaus für den BürgerBus-Verein eingesetzt. Bei der Organisation der anstehenden Aufgaben hatte er mit Rat und vor allem mit Tat geholfen, die Probleme zu lösen.
Seit vielen Jahren schon war er als ehrenamtlicher Fahrer tätig und hätte eigentlich eine Goldmedaille verliehen bekommen müssen.
Er hatte sich sehr ernsthaft für die Pflege des Busses, die Überprüfung der Funktionen, die Reparaturtermine, die Fahrbereitschaft und die Organisation der Ersatzbusbeschaffung gekümmert und auch nie den TÜV vergessen.
Zuletzt hatte er auch noch die Fahrer*Innen-Ausbildung übernommen.
Dabei hatte er stets mentale und digitale Unterstützung von seiner Ehefrau Sabine erfahren.
Der BürgerBusVerein Kirchlinteln bedankt sich ganz herzlich für die ehrenamtliche Arbeit in den zurückliegenden Jahren mit einer Dankurkunde.
Erich Gansbergen wurde in der Jahreshauptversammlung am 29. Juni 2021 einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt und bekommt deshalb eine Ehrenurkunde.
Diese Auszeichnung erfolgt in Anerkennung und Würdigung seiner langjährigen unermüdlichen Einsatzbereitschaft und Aktivität für den Verein und seiner besonderen Verdienste um den Verein.

(18.08.2021)


Zufahrt Odeweg ist beeinträchtigt

Durch Straßenbauarbeiten in Odeweg gibt es Beeinträchtigungen der BürgerBuslinien 782 und 784. In der Zeit vom 3. bis 10. August kann der BürgerBus Kirchlinteln die Haltestellen „Millionenstraße" und „Hesse" in Odeweg nicht anfahren, da die Odeweger Dorfstraße (K 32) saniert wird.
Ersatzhaltestelle für die beiden Haltestellen ist die
Haltestelle "Odeweg Abzweigung“.
In der übrigen Zeit der Sanierung, die
schon begonnen hat und bis zum 13. August andauern soll, kann der BürgerBus die Bedienung der Haltestellen „Millionenstraße" und „Hesse" aufrechterhalten.


Zwei neue Haltestellennamen

Zum 1.8.2021 gibt es wie eigentlich jedes Jahr zum Schuljahreswechsel auch einen Fahrplanwechsel. Davon ist der BürgerBus Kirchlinteln meistens nicht betroffen, weshalb es an dieser Stelle zu diesem Zeitpunkt nur sehr selten die Ankündigung einer Neuigkeit gibt.
In diesem Jahr aber gibt es die Änderung der Namen von zwei Haltestellen bekannt zu machen.
In Bendingbostel wird die Haltestelle „Otten“ in die Haltestelle „Poststraße“ umbenannt und in Schafwinkel bekommt die Haltestelle „Abzweigung St. Pauli“ den Namen „Pappelweg“.
Allerbus setzt mit dieser Namensgebung die Vorgabe des VBN um, nach denen Haltestellen nach Straßennamen benannt werden sollen und der BürgerBus Kirchlinteln übernimmt diese Namen.
(26.07.2021)

Großer Dank an Rüdiger Klinge für
 
acht Jahre Arbeit als Vorsitzender

Nach fast acht Jahren als Vorsitzender kandidierte Rüdiger Klinge nicht mehr – aus Altersgründen, wie er sagte. Er war damals noch nicht mal BürgerBusfahrer, aber ließ sich überzeugen, den Vorsitz zu übernehmen.
„Ich wollte damals nicht, dass der BürgerBusverein stirbt, deswegen habe ich den Posten übernommen“, erinnerte Klinge sich rückblickend.
Peter Ziehm, der seit der Inbetriebnahme des ersten Busses 2009 sehr viel für den Fortbestand des Vereins getan hat, bedankte sich in einem persönlichen Schreiben an Klinge: 
"Kein 1. Vorsitzender hat diesen Posten bei uns so lange innegehabt wie du, nämlich seit dem Jahr 2013 und damit nahezu acht komplette Jahre, und meine Prognose lautet: Es wird wohl keiner diesen Rekord in absehbarer Zeit knacken, wenn er denn überhaupt je geknackt wird. Du warst von der Idee BürgerBus Kirchlinteln überzeugt und hast dich am 19. September 2013 zum 1. Vorsitzenden wählen lassen. Du hast dieses Amt angetreten, ohne exakt zu wissen, was auf dich zukommt – sehr mutig. Wir wollen jedoch nicht verschweigen, dass du mit deiner Frau Linde an deiner Seite eine starke Unterstützerin und Fürsprecherin hattest.
Mit der dir zu eigenen Gewissenhaftigkeit hast du dich dann nach der Wahl an alle anstehenden Aufgaben gemacht, hast viel gelernt, wie du mir oft gesagt hast, warst manches Mal verzweifelt ob des unlogischen Denkens deiner Verhandlungspartner oder der unzulänglichen Ausführung der erforderlichen Arbeiten, ganz zu schweigen von den Fehlern, die die beiden von dir gekauften fabrikneuen Busse bei der Auslieferung hatten. Du bist mit der Zeit zu einem wahren Meister der Verwaltungsarbeit geworden. Für diese deine Arbeiten danke ich dir auch im Namen aller Mitglieder des Vereins.“
Reinhard Ries schloss sich in seiner Laudatio auf den nicht mehr Kandidierenden an: „Der Verein stand damals vor dem Aus, wenn du nicht aktiv geworden wärest.“ Klinge habe sich um alles gekümmert, was man sich vorstellen könne, von der kleinsten Schraube bis zur Reinigung des Busses, „das war gut und wichtig“. immer greifbar und erreichbar sei Klinge in Notfällen gewesen, „warst in drei Minuten beim Bus“, wusste Ries zu erzählen. Aber Klinge war neben seinem persönlichen Engagement auch oftmals persönlich betroffen, wenn es mal wieder nicht so richtig rund lief. Ries hob ebenfalls die große Unterstützung Klinges durch seine Frau Linde hervor, die ihn immer gestärkt habe.
In seiner Danksagung zählte der scheidende Vorsitzende noch mal alle Ehrenamtlichen auf, die mit ihrem uneigennützigen Engagement in ihren jeweiligen Aufgabengebieten dafür sorgten, dass der BürgerBus Kirchlinteln weiterhin reibungslos seinen Dienst für die Bevölkerung wahrnehmen kann. „Wir haben keine Probleme, Nachwuchs für den ehrenamtlichen Fahrdienst zu bekommen“, schloss er seinen Dank an die Mitglieder für deren Mithilfe.



Wilfried Liebetruth (2. von links)  ist neuer Vorsitzender des BürgerBusvereins Kirchlinteln. Auf der Jahreshauptversammlung am 29. Juni im Lintler Krug wurde er von den anwesenden 17 Mitgliedern und Fahrern einstimmig gewählt.
In ihren Ämtern bestätigt wurden Kassiererin Nicole Mannertz (links) und Reinhard Ries (rechts) als 2. Vorsitzender.
                                                                                                (1. Juli 2021)




(16. Juni 2021)



Wir trauern um
Adolf Rademacher



Zum einjährigen Jubiläum am 19. Oktober 2010 bedankte
sich Bürgermeister
Wolfgang Rodewald bei Adolf Rademacher
mit einem Blumenstrauß.


Ohne Adolf Rademacher gäbe es den BürgerBus Kirchlinteln und auch den BürgerBusverein nicht. Vorstand und Mitglieder des Vereins trauern um Rademacher, der drei Tage nach seinem 77. Geburtstag verstorben ist. Er war die treibende Kraft, die dafür sorgte, dass nach dem Ende des Anruf-Sammel-Taxis (AST) zum 30. Juni 2009 der BürgerBus in Kirchlinteln installiert werden konnte. Der Fahrlehrer und Kfz-Mechaniker  erarbeitete ein Konzept und stellte es zusammen dem Verkehrsplaner Dieter Stempel aus Visselhövede und der Verwaltung Mitte 2008 in sieben Ortschaftsversammlungen der Bevölkerung vor. Es kristallisierte sich dabei heraus, dass die Einsetzung eines ehrenamtlich gefahrenen BürgerBusses nur im nördlichen Teil der Gemeinde sinnvoll sei.

Die Vereinsgründung erfolgte Ende Oktober 2008, Adolf Rademacher wurde einstimmig als Vorsitzender gewählt. Anfang Dezember wurde mit der Verdener Verkehrsgesellschaft (VVG) ein Betriebsführungsvertrag abgeschlossen, als Voraussetzung für die Zuschüsse vom Land. Der damalige VVG-Geschäftsführer Uwe Roggatz lobte das Engagement des Vereins und des Vorsitzenden: „Das ist ein tolles Beispiel, wie eine Solidargemeinschaft funktionieren kann. Die Vereinsmitglieder bringen sehr viel Arbeitsleistung und Herzblut ein.“ Zum Jahresende 2008 unterschrieb Rademacher dann den Kaufvertrag für den BürgerBus. Bei der Suche nach Sponsoren für die Außenwerbung war Rademacher ebenso erfolgreich, wie bei der Suche nach ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern.

Adolf Rademacher gehört zu den Pionieren des BürgerBusses in Niedersachsen. Gab es damals zwölf BürgerBusvereine in ganz Niedersachsen sind es heute bereits 64 und davon 23 im Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen. Der Start des Kirchlintler BürgerBusses erfolgte am Montag, 19. Oktober 2009. Mittlerweile haben rund 69.000 Fahrgäste den BürgerBus für sich Anspruch genommen. Ein großer Dank des Vereins geht an Adolf Rademacher, der die Mobilität in der Gemeinde aufrecht erhielt.

(11.05.2021)






Wir fahren nach Fahrplan - trotz Corona-Lockdown!

Start des neuen BürgerBusses
am 1. März, 7:40 Uhr



    




434.936 Kilometer und eine Laufzeit von sechs Jahren und zwölf Tagen hat der alte Kirchlintler BürgerBus auf dem Buckel und gehört damit zu den Fahrzeugen, die ersetzt werden müssen. Die letzte Fahrt war vergangenen Freitag, 26. Februar. In den „Bestimmungen über die Gewährung von Zuwendungen für die Beschaffung von neuen BürgerBusfahrzeugen in Niedersachsen“ ist genau festgehalten, wann ein neuer BürgerBus beantragt werden kann: „Als Ersatzbeschaffung für BürgerBusfahrzeuge, die zum Zeitpunkt der Ersatzbeschaffung ein Alter von mindestens sieben Jahren erreichen oder ein Alter von mindestens fünf Jahren erreichen und eine Laufleistung von über 250.000 km aufweisen. Dabei muss das zu ersetzende Fahrzeug in den letzten vier Jahren auf den Antragsteller zugelassen sein.“

Das alles traf bereits auf den Kirchlintler BürgerBus im Jahr 2019 zu, als Rüdiger Klinge, Vorsitzender des BürgerBusvereins, die Neuanschaffung bei der Landesnahverkehrsgesellschaft in Hannover beantragte. Damals gingen alle davon aus, dass der Bus Anfang 2020 seine erste Tour durch den nördlichen Teil der Gemeinde fahren würde. Durch die Corona-Pandemie verschob sich alles um ein komplettes Jahr. Und so fand die sogenannte Jungfernfahrt am heutigen 1. März, statt. In der vergangenen Woche konnte im kleinen Kreis von BürgerBuslern mit Bürgermeister Wolfgang Rodewald und Henning Rohde, Geschäftsführer von Aller-Bus, dem Konzessionsträger, der neue BürgerBus dem Verein übergeben werden.

Neu an dem sechs Meter langen Niederflur-BürgerBus ist unter anderem der Einbau eines drehbaren Klappsitzes, wodurch sich eine Rollstuhl-Rangierfläche von rund zwei Metern ergibt. „Das Herzstück ist allerdings die IVU-Ticket-Box, mit der Fahrscheine ausgedruckt und weitere Funktionen gesteuert werden“, freut sich Rüdiger Klinge. Zu den automatisch gesteuerten Funktionen zählen beispielsweise die Linieneingabe und die äußere Linienanzeige. Der integrierte Bordrechner ist die digitale Schaltzentrale im Bus. Klinge: „Die Box ist eine große Vereinfachung für die Fahrer.“

Wer hätte 2015, bei der Indienststellung des zweiten Busses, gedacht, dass die ehrenamtlichen BürgerBusfahrer in dem jetzt zurückliegenden Zeitraum von sechs Jahren – das sind rund 1530 Fahrtage und gut 13.770 Stunden – circa 46.000 Fahrgäste befördern würden? Und das unfallfrei und zur großen Zufriedenheit der Nutzer!

Heute nun am 1. März fuhr Rüdiger Klinge den dritten Kirchlintler BürgerBus zum ersten Mal auf dessen Tour durch den nördlichen Teil der Gemeinde. Wenn alles so verläuft wie in den vergangenen elfeinhalb Jahren, seit der ersten Fahrt im Oktober 2009, wird im Jahr 2026 der vierte BürgerBus in Dienst gestellt werden können. „Und vielleicht wird es dann ein Elektrobus sein,“ meint Henning Rohde.




(1.3.2021)


Wir fahren nach Fahrplan - trotz Corona-Lockdown!


Der neue BürgerBus ist ab 1. März im Fahrdienst


 


   Ein seltener Anblick: Zwei Kirchlintler BürgerBusse hintereinander.
   Links der alte und rechts der neue, der ab 1. März eingesetzt wird.

Jetzt dauert es nicht mehr lange. Am Montag, 1. März, wird der neue rote Kirchlintler BürgerBus seine erste Tour durch den Geestbereich der Gemeinde machen. Bis dahin kümmert sich BürgerBus-Vereinsvorsitzender Rüdiger Klinge um die Einweisung der Fahrerinnen und Fahrer. Gegenüber dem bald nicht mehr benötigten alten Achtsitzer gibt es in einigen Bereichen Neuerungen, darum nimmt sich Klinge für jede Einweisung mindestens eine dreiviertel Stunde Zeit.
Bürgermeister Wolfgang Rodewald freut sich besonders. Es ist schließlich schon der dritte BürgerBus in der Gemeinde Kirchlinteln, den er seit 2009 einweihen wird. Zu einer großen Präsentation, wie bei den beiden vorherigen Bussen, kommt es nicht. Rüdiger Klinge hofft, dass im Laufe des Jahres dieses nachgeholt werden kann. Äußerst erfolgreiche Werbegespräche führte Peter Ziehm. Mit dem Hauptwerbeträger auf dem Bus, dem neuen Sonderpreis-Baumarkt in Kirchlinteln, ist ihm etwas ganz Besonderes gelungen. Weiter unterstützen mit ihrer Außenwerbung auf dem Bus die Tischlerei Müller, die Geest-Apotheke und der Edeka-Markt die sinnvolle Einrichtung von vier BürgerBuslinien im nördlichen Teil der Gemeinde.
„Heute bin ich zum ersten Mal den neuen Bus gefahren – ein wunderbares Gefühl!“, begeisterte sich vor Kurzem Rüdiger Klinge und ergänzt: „Und so leise und angenehm fährt er.“ Die Fahrgäste können sich freuen auf ein ausgesprochen schönes Fahrgefühl im neuen BürgerBus ab dem 1. März.
Bevor es aber soweit kommen konnte, musste der ursprüngliche VW-Kastenwagen aus Deutschland im Kutsenits-Werk im slowenischen Murska Sobota – etwa elf Kilometer hinter der österreichischen Grenze – auseinandergeschnitten und als BürgerBus neu zusammengesetzt werden.




(25.02.2021)


Wir fahren nach Fahrplan - trotz Corona-Lockdown!


Der neue BürgerBus ist endlich da! 




Gestern (26.01.2021) um 9.15 Uhr bog der neue Kirchlintler BürgerBus auf das Gelände von Allerbus an der Moorstraße ein. Georg Bergmann, Geschäftsführer der Fibe-Bus-GmbH aus Pilsting, das im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau liegt, hatte die über 700 Kilometer lange Reise mit dem neuen 8-Sitzer wohlbehalten hinter sich gebracht. In der Werkstatt von Allerbus müssen jetzt noch kleinere Arbeiten am Bus erledigt werden. "Bis der neue Bus einsatzbereit ist, wird der jetzige Bus dann noch weitergefahren“, sagt Rüdiger Klinge, Vorsitzender des Kirchlintler BürgerBusvereins. In circa 14 Tagen könnte dann der neue Bus seine erste Route durch die Lintler Geest machen. Bis dahin sind dann auch die neuen Werbepartner mittels Folie aufgebracht.

Fast genau sechs Jahre ist es her, dass nun der dritte BürgerBus durch den Verein bestellt worden ist. „Am 31. Januar 2015 bekamen wir den zweiten Bus und jetzt am 27. Januar 2021 den dritten“, wusste Rüdiger Klinge, der an beiden Bestellungen maßgeblich beteiligt war und immer ruhig Blut behielt. An sich sollte der neue Bus schon vor rund einem Jahr kommen, aber in Zeiten von Corona hat sich alles verschoben. Dadurch musste der Kirchlintler BürgerBusverein aber auch noch jede Menge Geld in Reparaturen stecken. So sind unter anderem in dem alten Bus ein neuer Motor mit Katalysator, ein neues Getriebe, ein neuer Turbolader und neue Bremsen eingebaut worden. Klinge: „Der Bus ist topfit.“  Ein neuer Bus kann bestellt werden, wenn er fünf Jahre alt ist und 400.000 Kilometer gelaufen hat. Augenblicklich stehen schon 440.000 Kilometer auf dem Tacho.

Bislang war die Lieferzeit von VW und Mercedes für ein BürgerBus-Fahrgestell rund sechs bis acht Wochen, in Corona-Zeiten sind es sechs bis acht Monate“, berichtet Georg Bergmann. Bislang lieferte die Firma K-Bus aus dem österreichischen Burgenland, die sich auf die Fertigung von kleinen Bussen spezialisiert hat, 50 bis 60 Fahrzeuge aus, so Bergmann. Der BürgerBus nach Kirchlinteln sei in diesem Jahr das erste ausgelieferte Personenbeförderungsfahrzeug. Seit 1992 lässt die Firma K-Bus (früher Kutsenits) in Slowenien, in einem Ort, der elf Kilometer hinter der Grenze liegt, fertigen. Die offizielle Vorstellung des neuen Busses in Kirchlinteln wird also in Kürze erfolgen.



(27.01.2021)


Wir fahren nach Fahrplan - trotz Corona-Lockdown!

„Ein Glück, dass ihr wenigstens fahrt“


Im Februar 2020 konnte noch ein Jahresabschlussessen stattfinden.
BürgerBusler vor dem Gasthaus Müller in Scharnhorst.

Es ist nicht viel los in Kirchlinteln und der Lintler Geest in diesen Tagen. Das ist auch gut so, denn immerhin herrscht Corona bedingt Lockdown. Da ist es sinnvoll, unnötige Kontakte zu vermeiden und seine außerhäuslichen Aktivitäten zu minimieren. Auffällig im ganzen Geschehen ist eigentlich nur der kleine rote Bus, der in regelmäßigen Abständen auf der Bildfläche auftaucht und wieder verschwindet. Dieser kleine rote Bus fährt seit vielen Jahren schon, genau seit dem 19. Oktober 2009, durch die Gemeinde und deshalb ist er zu normalen Zeiten auch ein gewohnter Anblick.
Gemeint ist der BürgerBus Kirchlinteln, der jetzt beim Lockdown im Straßenbild besonders auffällt. Sehr zur Freude der Bewohner der Ortschaften auf der Lintler Geest hält der BürgerBus Kirchlinteln auch in diesen schwierigen Zeiten sein Fahrangebot aufrecht, was nicht selbstverständlich ist. Die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer des Busses sind eigentlich alles selbst Personen, die zur Risikogruppe gehören. Trotzdem haben sie sich dafür entschieden, das Angebot des Nahverkehrs weiter anzubieten. Viele andere BürgerBusvereine in Niedersachsen fahren nicht.
„Wir fahren insbesondere für unsere Altersgruppe und das mit Hygienemaßnamen, Infektionsschutz und Einhaltung der Abstandregeln, die sowohl uns Fahrer als auch unsere Fahrgäste in einem hohen Maße vor einer Infektion schützen. Mit der Aufrechterhaltung des Fahrbetriebs ermöglichen wir unseren Mitfahrern die Erledigung der Einkäufe und der Arztbesuche im gewohnten Umfang. Außerdem sehen die älteren Menschen auf diese Weise mal eine andere Umgebung, kommen mal raus ihrer Vereinsamung, die der Lockdown beschert“, sagen die Fahrerinnen und Fahrer des BürgerBusses und stehen voll und ganz hinter ihrer Entscheidung für die Durchführung der Linienfahrten. Die Schlagzeile „Wir fahren nach Fahrplan – trotz Corona-Lockdown!“ steht im Internetauftritt des Kirchlintler BürgerBusvereins. Maßgeblich beeinflusst haben mögen das wohl auch die geringen Fallzahlen in der Gemeinde Kirchlinteln.
Anerkennung erhalten die Kutscher des BürgerBusses auch von ihren Fahrgästen. „Ein Glück, dass ihr wenigstens fahrt“, hören sie oft und bisweilen landet auch eine „Anerkennungsgebühr“ in der Spardose, die im Bus aufgestellt ist. Mit dem dort gesammelten Geld gehen die Fahrerinnen und Fahrer sowie weitere aktive Ehrenamtliche des Kirchlintler BürgerBusvereins einmal im Jahr gemeinsam mit ihren Angehörigen zu einem „Fahreressen“.
Aber Dank und Anerkennung kommen nicht nur von den Fahrgästen. Auch der Vereinsvorstand freut sich sehr über das große Engagement seiner ehrenamtlichen Aktiven beim Fahren des BürgerBusses in dem zurückliegenden schwierigen Jahr 2020. In einem Neujahrsgruß heißt es: „Nur durch euren steten Einsatz und eure Verlässlichkeit – trotz der Corona-Problematik – war es möglich, den BürgerBus zum Wohle unserer Mitbürger fahren zu lassen. Danke für eure Unerschrockenheit in diesen Pandemiezeiten.“
(6.1.2021)


Neuer BürgerBus kommt später


Der alte BürgerBus wird wohl noch bis Anfang nächsten Jahres seine Dienste tun.

Vergangenen Montag wollte der Kirchlintler BürgerBusverein den neuen BürgerBus vorstellen. Bei dieser Gelegenheit sollten auch Fahrer gebührend verabschiedet werden, die durch Wegzug oder Krankheit ihren ehrenamtlichen Einsatz nicht mehr ausüben können. Die Kulturdiele im Lintler Krug war schon für den 14. Dezember gebucht. Wegen der Corona-Pandemie musste der Vereinsvorstand beide Vorhaben absagen.
„Unser neuer Bus, der im November kommen sollte, wird auch im Dezember nicht ausgeliefert, weil Corona dieses verhindert“, teilt der stellvertretende Vereinsvorsitzende Reinhard Ries den Fahrerinnen und Fahrern mit, und ergänzt, dass in Slowenien – wo der Bus zusammengesetzt wird – ein 100-prozentiger Lockdown beschlossen wurde. „Es könnte mit dem neuen BürgerBus sogar noch bis Februar nächsten Jahres dauern.“
Erfreut zeigt sich Vereinsvorsitzender Rüdiger Klinge, dass die Kirchlintler Kommunalpolitiker grünes Licht gaben, damit die Ausfallbürgschaft für den BürgerBus Kirchlinteln seitens der Gemeinde für weitere vier Jahre bis zum Fahrplanwechsel 2024 übernommen wird. „Die Gemeinde stellt sich damit hinter den Verein und seinen ehrenamtlich Tätigen“ sagt er. „Die weitere Übernahme der Ausfallbürgschaft ist ein starkes Signal an den Verein, dass die ehrenamtliche Arbeit durch die Gemeinde anerkannt und unterstützt wird. Sie dient weiterhin durch Aufrechterhaltung dieses Angebotes dem Erhalt der Lebensqualität verschiedener Alters- oder Bevölkerungsgruppen im ländlichen Raum“, heißt es in der Begründung der Sitzungsvorlage.
Für den Einsatz im zu Ende gehenden Jahr bedankt sich der Vorstand bei allen Fahrerinnen und Fahrern, die es mit ihrem Einsatz ermöglicht haben, dass der Kirchlintler BürgerBus zuverlässig unterwegs war.                          
(15.12.2020)


Großes Interesse beim Stammtisch der BürgerBusfahrer


Es ist ganz einfach: Rüdiger Klinge (im Vordergrund)
erklärt die Handhabung des MIA-Kartenlesegeräts. 

Alle drei neuen Fahrer waren während des vergangenen Stammtischs der Kirchlintler BürgerBusfahrer anwesend: Heiner Kirchhoff (Klein Linteln), Hartwig Peters (Bendingbostel) und Hartmut Badenhoop (Brunsbrock). Dazu kamen noch elf weitere, die Rüdiger Klinge begrüßen konnte. Er bedankte sich für das große Interesse, besonders der drei Neuen. Klinge bestellte den Anwesenden Grüße von Bürgermeister Wolfgang Rodewald, der sich freute und bedankte, dass „der BürgerBusverein trotz Corona weitermache“. 

16 Punkte wurden am 19. Oktober im Lintler Krug angesprochen und diskutiert. Dazu gehörten Themen wie Stornierung im Fahrscheindrucker, die Reinigung des BürgerBusses und das Verhalten der Fahrer und Fahrerinnen, wenn der BürgerBus in Verkehrsstockungen oder Staus gerät, und der pünktliche Linienverkehr nicht mehr eingehalten werden kann. Ebenfalls wurde die Handhabung des Lesegeräts vorgeführt, damit kontrolliert werde könne, ob die MIA-Karte auch auf den Linien in der Gemeinde Kirchlinteln genutzt werden könne, so Klinge. Für Berufspendler und Vielfahrer im öffentlichen und schienenbezogenen Personennahverkehr im Bereich des Verkehrsverbunds Bremen/Niedersachsen (VBN) ist diese Karte besonders günstig. Sie ist im Jahresabonnement zu bekommen und kann in bestimmten Fällen übertragen werden, und an Wochenenden sowie ab 19 Uhr können mehrere Personen gemeinsam auf dieser Karte im VBN-Bereich fahren.
Ein Ärgernis soll weiter verfolgt werden. Erste Maßnahmen sind bereits eingeleitet worden und, sofern diese nicht ausreichen, soll die Verwaltung eingeschaltet werden.
Es gibt nämlich immer wieder Probleme mit Kraftfahrzeugen, die in der kleinen Schulstraße parken und zwar genau an der Stelle, wo die Haltestelle des BürgerBusses ist. Die Fahrer hätten keine Schuld, wenn sie mit dem Bus an der Haltestelle stehen und auf Fahrgäste warten, und vorbeifahrende Kraftfahrzeuge nicht vorbeikommen und entsprechend sauer seien, wurde gesagt. Trotzdem sie im Recht seien, bleibe ein ungutes Gefühl bei den Fahrern und Fahrerinnen, wurde betont.

(21.10.2020)


Erfolgreiche Werbetour für den BürgerBus


Unter den Blicken von Rüdiger Klinge (links) und Erwin Joost testet Anneliese Drewes aus Bendingbostel die Rampe, um in den Bürgerbus zu gelangen. 

Demnächst werden im Kirchlintler BürgerBus drei neue ehrenamtliche Fahrer sitzen, um die Fahrgäste zu deren Zielen zu bringen. Die drei haben schon fast alle Voraussetzungen erfüllt, um den Achtsitzer zu fahren. Die Werbetour des BürgerBusvereins in den letzten Wochen war damit sehr erfolgreich. „Gut, dass du die Werbetour in Angriff genommen hast“, bedankte sich der Vereinsvorsitzende Rüdiger Klinge bei Renate Meyer, die die Ideengeberin und Organisatorin der Aktion war.
Die Anzahl der Fahrer hatte sich durch Wegzug oder krankheitsbedingt in den vergangenen Monaten reduziert, sodass unbedingt etwas gemacht werden musste, um das sinnvolle Angebot des BürgerBusses nicht aufgeben zu müssen. „Von alleine kommt keiner und sagt, ich möchte BürgerBusfahrer werden“, weiß Renate Meyer, darum schlug sie die Werbetour durch alle Ortschaften im nördlichen Teil der Gemeinde vor.
An drei Sonnabenden informierten insgesamt neun BürgerBusfahrerinnen und -fahrer in zwölf Ortschaften. In einem Gesamtzeitraum von zwölf Stunden präsentierten sie den BürgerBus und warben an den jeweiligen Haltestellen. Mit dabei waren auch die Ortsvorsteher. Rückblickend sei die Werbemaßnahme erfolgreich gewesen, freut sich die BürgerBusfahrerin Renate Meyer:„16 Interessierte kamen, um sich zu informieren, zu fragen und um weitere Vorschläge zu machen oder auch nur um mal den Bus von innen anzusehen und eine Sitzprobe zu machen.“
Anneliese Drewes aus Bendingbostel nahm die Möglichkeit wahr, wie es ist, um über die ausgeklappte Rampe in den BürgerBus zu kommen. Die Rampe ermöglicht mobilitätseingeschränkten Menschen einen leichteren Einstieg.
Anni Bunke aus Groß Heins nutzt bereits den BürgerBus, um nach Kirchlinteln zu kommen. „Es klappt immer wunderbar; hier gehe ich zum Arzt, zur Apotheke, zum Einkaufen und erledige meine Geldgeschäfte.“ Sie möchte aber auch gerne mal weiter nach Verden und den Anschlussbus der Linie 713 nutzen. Auch hier konnten die BürgerBusakteure genaue und hilfreiche Auskunft geben. Gerade diese Umsteigemöglichkeit vom BürgerBus in den großen 713er war zudem oft Thema bei den Interessierten.
Dass sich Menschen auch einfach nur freuen, wenn der BürgerBus vorbeifährt oder an einer Haltestelle hält, bezeugt Edeltraud Krößmann aus Klein Heins. „Wir können von unserem Küchenfenster aus auf die Haltestelle Ortsmitte blicken und freuen uns jedes Mal, wenn dort jemand einsteigt."                                                    

 ( 11. Oktober 2020)


Ein schönes Ehrenamt vor Ort“


Kommenden Sonnabend präsentiert sich der BürgeBus in vier weiteren Ortschaften der Gemeinde Kirchlinteln.

Der Kirchlintler BürgerBusverein wirbt für sich und seine sinnvolle Einrichtung. Es werden Menschen gesucht, die den achtsitzigen BürgerBus ehrenamtlich fahren möchten. Darum wird sich der Bus an drei Sonnabenden an zwölf verschiedenen Haltestellen präsentieren. Am 12. September war der Start.
Nun folgt am kommenden Sonnabend, 10. Oktober, der drittte und letzte Werbetag mit vier weiteren Haltestellen. Der Anfang wird in der Ortschaft Bendingbostel (9.30 Uhr, Haltestelle Otten) gemacht, gefolgt von Klein Heins (10.30 Uhr, Ortsmitte), Groß Heins (11.30 Uhr, Alte Schule) und Kükenmoor (12.30 Uhr, Haase). An jeder Haltestelle nehmen sich aktive BürgerBusler eine dreiviertel Stunde Zeit, Fragen rund um den BürgerBus zu beantworten. Es ist auch möglich für interessierte Fahrerinnen und Fahrer, sich schon mal hinter das Lenkrad zu setzen, um zu sehen, wie es sich anfühlt, so hoch zu sitzen und den Kleinbus zu fahren. An den Haltestellen sind auch die jeweiligen Ortsvorsteher anwesend. Sie finden diese Idee gut und möchten mit ihrer Anwesenheit die Wichtigkeit des BürgerBusses für den nördlichen Teil der Gemeinde unterstreichen.
Die Voraussetzungen sind einfach, um den BürgerBus zu fahren, und alle entstehenden Kosten übernimmt der BürgerBusverein. Notwendig ist der Führerschein Klasse B (vormals Klasse 3), ein Personenbeförderungsschein, ein Sehtest und eine ärztliche Untersuchung. Für die bisherigen ehrenamtlichen Fahrer gibt es vielfältige Gründe, den BürgerBus zu fahren: Spaß beim Autofahren, nette Kontakte mit den Fahrgästen, das Gefühl, etwas Gutes zu tun, und die ländliche Idylle genießen.                                                                                          

(6. Oktober 2020)


Es geht langsam wieder aufwärts“


Ortsvorsteherin Ingrid Müller (von links), Renate Meyer und Erwin Joost vom BürgerBusverein, Duangkamon Menzke, Hannelore Gebhardt und Eva Schumacher an der Haltestelle Abzweigung St. Pauli in Schafwinkel.

„Es geht langsam wieder aufwärts nach dem Lockdown“, freut sich Rüdiger Klinge, Vorsitzender des Kirchlintler BürgerBusvereins, auf dem Fahrerstammtisch. Er bezog sich bei seiner optimistischen Aussage auf steigende Fahrgastzahlen und den ersten Zwischenbericht der Werbemaßnahmen durch den BürgerBusverein. Nach zwei von drei Werbetagen in acht Ortschaften, der nächste und letzte findet am 10. Oktober statt, konnten die Organisatoren von einer guten Zustimmung aus der Bevölkerung berichten. Zu den jeweiligen Informationsständen an den BürgerBushaltestellen seien zahlreiche Interessierte gekommen, konnte Renate Meyer berichten.

Neben dem Wunsch für eine Ausweitung der Fahrzeiten auf den Sonnabend ging es auch um Verbindungen vom Verdener Bahnhof mit dem Bus nach Kirchlinteln und von da aus weiter mit dem BürgerBus in die einzelnen Ortschaften. Hannelore Gebhardt, ebenfalls aus Schafwinkel, äußerte sich positiv über die Fahrten mit dem BürgerBus: „Ich mag die Atmosphäre, man hört so viel Klatsch und Tratsch.“ Zudem stehe der BürgerBus dafür, eine sinnvolle Verbindung in die schöne Landschaft zu verwirklichen. „Ich liebe den BürgerBus, für mich ist er der Kuschelbus“, ergänzt die Schafwinkelerin Eva Schumacher. Zwei Bürger hätten während der zurückliegenden Werbetouren durch acht Ortschaften zudem ihre Bereitschaft signalisiert, sich als ehrenamtliche Fahrer zu engagieren, sagt Renate Meyer weiter. Sie und Erwin Joost erklärten bei ihrer Werbetour unter anderem, dass im BürgerBus praktisch alle Fahrkarten für den Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen gekauft werden können. Außerdem wiesen die beiden die Interessierten immer wieder auf den behindertengerechten Einstieg in den BürgerBus hin. 

Vereinsintern übernimmt Renate Hellwinkel ab sofort das Amt der Fahrausbildung von Hartmut Nill, das vor Kurzem aus privaten Gründen von ihm abgegeben wurde. Momentan nimmt sie dieses Amt schon bei einem neuen Fahrer wahr. Stellvertretend wird Renate Hellwinkel bei ihrer Tätigkeit von Erwin Joost unterstützt. Der zweite Vereinsvorsitzende Reinhard Ries übernimmt das Amt des Fahrdienstleiters von Heinz Hibbeler. Aufwärts gehen auch wieder die Fahrgastzahlen, konnte Reinhard Ries abschließend berichten.

(24.09.2020)


"Ihr habt mir das so leicht gemacht!"


Gut besuchter Fahrerstammtisch des BürgerBusvereins Kirchlinteln in der Kulturdiele des Lintler Krugs.

"Ihr habt mir das so leicht gemacht", begrüßte Rüdiger Klinge, Vorsitzender des Kirchlintler BürgerBusvereins, die anwesenden Fahrerinnen und Fahrer. Er bedankte sich während des vergangenen Stammtischs der BürgerBusfahrer dafür, dass alle 21 Fahrtage im August im Internet-Terminkalender gelb markiert sind, also er sich nicht um Fahrtermine kümmern oder selbst einspringen musste. Krankheitsbedingt und aus privaten Gründen sind die Posten des Fahrdienstleiters und des technischen Leiters - wozu auch die BürgerBuspflege und die Ausbildung von neuen Fahrern gehört - im Verein unbesetzt, und so musste Klinge kurzfristig diese Posten übernehmen - bis zur nächsten Jahreshauptversammlung. Überhaupt sind in letzter Zeit Fahrer ausgefallen, sei es wegen Wegzugs oder Erreichung eines Alters, ab dem sich die langjährigen ehrenamtlich Tätigen nicht mehr trauen, den achtsitzigen Kleinbus zu fahren. Noch in diesem Herbst will der BürgerBusverein darum um neue Fahrerinnen und Fahrer werben. In den Ortschaften, die vom BürgerBus angefahren werden, wie Kreepen, Sehlingen, Schafwinkel, Bendingbostel, Brunsbrock, Heins und Kükenmoor wird sich der BürgerBus präsentieren. Interessierte haben so die Möglichkeit, sich den Bus von Innen anzusehen und sich auch mal hinters Lenkrad zu setzen. Der Bus sei ganz einfach zu fahren, ermuntern die bisherigen Fahrer die noch unentschlossenen, man brauche keine Angst zu haben. In Kürze könne auch schon ein neuer Fahrer begrüßt werden, sagt Klinge.
Die Fahrten nach dem neuen Fahrplan ab 3. August wurden intensiv von den Anwesenden diskutiert. "Die Übergangszeit ist etwas problematisch", erläutert Klinge und ergänzt, dass es ab Mitte Dezember einen aktualisierten Fahrplan gebe. Weil die Linie 713 vom "großen" Allerbus jetzt über den Finkenberg und Weitzmühlen führt, wird die alte Haltestelle "Ziegelei" von diesem nicht mehr angefahren. Seit August ist eine neue Haltestelle "Ziegelei" auf der schräg gegenüberliegenden Seite bei Blume & Co eingerichtet. Fahrgäste können von hier mit dem BürgerBus nach Kirchlinteln zur Umsteigehaltestelle fahren, um in den 713er-Bus in Richtung Verden umzusteigen.
Fragen zum Einsatz des neuen BürgerBusses konnte Rüdiger Klinge nur unzureichend beantworten. Der Hersteller VW würde Anfang Oktober das Basisfahrzeug liefern. Die Umbauten in der Firma Kutzenis in Slowenien würden einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen in Anspruch nehmen, sodass frühestens Ende November oder im Dezember dieses Jahres die Auslieferung erfolgen könne. Wegen der Unzulänglichkeiten, die durch die
Corona-Pandemie noch kommen könnten, sei aber auch eine Auslieferung erst im kommenden Jahr möglich.                                                                                                                                      (19.08.2020)

Neuer Fahrplan ab 3. August 2020

BürgerBus fährt zum Freizeitpark nach Verden

Es tut sich was beim BürgerBus Kirchlinteln. Es gibt zum 3.8.20 einen neuen Fahrplan. Der BürgerBus reagiert auf die vom Landkreis initiierte  Neuausrichtung der Allerbus-Linien 701 und 713.  Ausschlaggebend für diese Änderung ist die Umstellung der Linie 713 von einer Ringlinie zu einer Radiallinie, die eine deutliche Verbesserung des Fahrangebotes für die Kirchlintelner Bürger nach Verden und zurück mit sich bringt. Der BürgerBus passt nun sein Angebot an die veränderte Linie 713 an, damit die bewährten Angebote weiterhin gelten.

Die veränderte Linie 713, die einen neuen Linienverlauf hat und nicht mehr über Eitze und Luttum, nun aber auch nicht mehr über die Ziegelei fährt, hat Auswirkungen auf die Linien des BB-Vereins und bringt dadurch eine wesentliche Neuigkeit mit sich. Alles Bewährte bleibt jedoch beibehalten, einzig die Abfahrtzeiten werden geringfügig an die Zeiten der Linie 713 angepasst.
Ab dem 3.8. fährt der BürgerBus Kirchlinteln bis zu fünf Mal täglich zum Freizeitpark in Verden und stellt damit eine Verbindung zu dem beliebten Ausflugsziel her. Jetzt geht es nicht mehr den weiten Weg über Verden zurück nach Kirchlinteln sondern es kann die Heimfahrt auf direktem Weg genutzt werden. Schließlich kommt man mit der letzten Abfahrt vom Freizeitpark auch direkt ohne Umsteigen zu allen Haltestellen in der Lintler Geest, die von der Linie 784 angefahren werden. Notwendig wurde diese Verbindung von Kirchlinteln zum Freizeitpark, weil die Linie 713 zukünftig nicht mehr den direkten Weg von Kirchlinteln nach Verden befährt und damit nicht mehr die Haltestelle Ziegelei bedienen würde. Dort aber ist die Gärtnerei Blume & Co. der Lebenshilfe Rotenburg-Verden angesiedelt, die am öffentlichen Nahverkehr angeschlossen bleiben sollte.

Folgende Änderungen sind für die Nutzer des BürgerBusses zu beachten.

Die Linie 781 fährt ab dem 3.8. an allen Haltestellen drei Minuten früher ab als bisher. Die Umsteigehaltestelle zur Linie 713 in Richtung Verden um 11:00 Uhr und um 17:00 Uhr ist jetzt die Haltestelle Schulstraße. 

Die Linie 782 bedient neu zusätzlich zu dem bisherigen Verlauf die Haltestellen Kirchlinteln Ziegelei und Verden Freizeitpark. Die beiden Fahrten um 9:26 Uhr und 15:26 Uhr, die schon seit längerem gefahren werden, werden bis zum Freizeitpark verlängert. Neu gibt es eine Fahrt vom Freizeitpark in Anbindung an die Linie 713 nach Kirchlinteln um 7:47 Uhr. Die Linie 782 bedient die bisherigen Haltestellen zukünftig bis zu sechs Minuten früher als gewohnt.
Die Linie 783 fährt wie die Linien 781 und 782 ebenfalls ca. vier Minuten früher an den bekannten Haltestellen ab. Neu bei dieser Linie ist, dass zwei Fahrten, die am späten Vormittag und die am späten Nachmittag jeweils bis zum Freizeitpark verlängert werden, von wo es dann zurück zur Schulstraße in Kirchlinteln geht.
Bei der Linie 784 gibt es keine Änderungen der Abfahrtszeiten und keine Änderungen bei den zu bedienenden Haltestellen. Allerdings werden einige Haltestellen (Schafwinkel St. Pauli, Schafwinkel Abzw. Egenbostel, Schafwinkel Zum Keenmoor, Schafwinkel An der Bahn und Bendingbostel Otten) zusätzlich in Rufbushaltestellen umgewidmet. Damit verbessert sich das Angebot im Bereich Schafwinkel Bendingbostel  mittags und am frühen Abend.

Die neuen Fahrpläne der BürgerBus-Linien werden
am 1. August auf dieser Webseite veröffentlicht.



Der letzte Fahrerstammtisch war im Februar 2020, dann kam im März Corona dazwischen. Die Zeit ist aber nicht stehen geblieben, und es wird Veränderungen im Linienverkehr des Kirchlintler BürgerBusses geben.
Darum lädt Rüdiger Klinge für kommenden Montag, 20. Juli, zu einer Sitzung aller Fahrerinnen und Fahrer ein. Im Lintler Krug soll an diesem Tag ab 19 Uhr über den neuen Fahrplan gesprochen werden, der für den BürgerBus ab Montag, 3. August, gilt.
„Mit dem anstehenden neuen Fahrplan gehen erhebliche Linienveränderungen einher“, sagt Klinge und betont damit die Wichtigkeit dieses Treffens. Selbstverständlich können danach noch andere Themen rund um den BürgerBus angesprochen werden.                                                              (13. 7.2020)

Sechs Wochen Niedersachsen entdecken

                   16.07.2020 bis 26.08.2020

Günstig unterwegs in den SommerferienAusführliche Infos unter https://www.sft2020.de

Wer darf das Sommerferienticket (SFT) nutzen?
  • Das SommerFerienTicket erhalten alle Kinder und Jugendlichen Geburtsjahrgang 2001 und jünger
    (19. Geburtstag im Jahr 2020).
  • Die Berechtigung zur Nutzung ist von den Nutzern ab dem Alter von
    16 Jahren  mit einem amtlichen Lichtbildausweis zu belegen, der bei der Fahrt mitgeführt werden muss. 
  • Das SommerFerienTicket kostet 33 €. 
  • Das SommerFerienTicket ist nicht übertragbar und vor Antritt der ersten Fahrt vom Inhaber in allen dafür vorgesehenen Feldern mit Kugelschreiber deutlich lesbar mit den persönlichen Daten auszufüllen. In Zweifelsfällen kann bei einer Kontrolle die Wiederholung der Unterschrift verlangt werden.
  • Geltungsbereich und Geltungsdauer
    SommerFerienTickets sind im Land Niedersachsen (außerhalb des HVV-Hamburg AB)  und  im  Land  Bremen  bei  den  an  der  SommerFerienTicket-Aktion  beteiligten Verkehrsunternehmen  in  allen  Zügen  des  Nahverkehrs,  Bussen,  Stadt-  und Straßenbahnen gültig.
ACHTUNG
  •  Das SFT ist nicht übertragbar. Also erst Kuli her und ausfüllen, dann fahren.
  •  Das Ticket darf nicht laminiert werden.
  •  Bei falscher Benutzung des SFT kostet es mindestens 60 € erhöhtes Beförderungsentgelt.
  •  Es gelten die Bedingungen des SFT und die Beförderungsbedingungen des jeweils
    benutzten Verkehrsverbundes/-unternehmens.
  • Tipps für Touren
  •  genießt das Strandleben an der Nordsee,
  •  entdeckt den Harz, das Weserbergland oder die Lüneburger Heide
  •  erlebt norddeutsche Großstädte,

Fahr doch mal nach Hamburg
  • Das SFT gilt in allen Nahverkehrszügen und S-Bahnen bis Hamburg Hbf (das SFT gilt nicht in Fernverkehrszügen wie den Flixtrain oder Urlaubs-Express).
  • in Hamburg gibt´s ein Zusatzticket für 3,40 € damit könnt ihr ab 9.00 Uhr montags bis freitags (sa. u. so. ganztägig) alle Busse und Bahnen des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) nutzen - erhältlich ist das Zusatzticket am Ticketautomaten des HVV (Taste Einzelkarte Hamburg AB) oder bei den Busfahrer/innen im HVV
( 3. Juli 2020)


Jahreshauptversammlung 2020 wird verschoben

Laut Satzung des BürgerBus Kirchlinteln e.V. muss der Vorstand im ersten Halbjahr eines Kalenderjahres eine alljährliche Jahreshauptversammlung (JHV) einberufen. Diese bedarf einer Ladungsfrist von mindestens zwei Wochen.
Da derzeit  Mitgliederversammlungen aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation nicht durchgeführt werden können und nicht erkennbar ist, ob dies nach Ablauf von zwei Wochen möglich sein könnte, kann der Vorstand seiner Verpflichtung nicht nachkommen. Der Vorstand des BürgerBus Kirchlinteln e.V. muss daher die JHV mit der Berichterstattung gegenüber den Mitgliedern auf das zweite Halbjahr verschieben. Der Vorstand wird darüber informieren, sobald ein möglicher Termin absehbar ist.
(10.06.2020)

BürgerBus nimmt den Betrieb
am Dienstag, 2. Juni, wieder auf

Infektions-Schutzvorrichtungen für die Fahrerinnen und Fahrer sind eingebaut worden. Unser Hygieneplan sieht unter anderem
die regelmäßige Desinfektion von Haltegriffen und Stangen vor.
Alle Fahrgäste über 6 Jahre müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Über die in Niedersachsen geltenden Bestimmungen und die möglichen Ausnahmen wird hier informiert.

Darüber hinaus werden Sie gebeten, das Geld für die Fahrkarten, wenn möglich, abgezählt bereit zu halten und bei der Sitzplatzwahl, soweit machbar, die Mindestabstände einzuhalten.
(26.05.2020)

Maik Meyer neuer Werbepartner für den BürgerBus

Der Kirchlintler BürgerBus hat einen neuen Werbepartner. Elf Wochen dufte der BürgerBus wegen der Corona-Krise nicht gefahren werden. Diese Zeit nutzten die Vereinsverantwortlichen, einen neuen Werbepartner für den Achtsitzer-Bus zu suchen. Sie waren erfolgreich, und so konnte mit der ersten Fahrt nach der langen Pause am Dienstag, 2. Juni, mit Maik Meyer jemand Neues präsentiert werden. Der Kirchlintler Jungunternehmer mit den Schwerpunkten Web, Print und Design sieht in dem Bus eine schöne Möglichkeit, sich und seine kreative Firma in der Gemeinde Kirchlinteln weiter bekannt zu machen.
(8. Juni 2020)


Schutz für die Fahrerinnen und Fahrer im BürgerBus


Hier können Sie sehen, wie das aussehen wird.
Wir zeigen Ihnen den Schutz am Beispiel unseres ehemaligen BürgerBusses, den wir immer mal wieder als Leihbus fahren.



                                                                                            (11.05.2020)


Schutz für die Fahrerinnen und Fahrer im BürgerBus

Seit dem 16. März fährt der Kirchlintler BürgerBus nicht mehr seine Touren durch den nördlichen Teil der Gemeinde. Das sind schon über fünf Wochen Stillstand – verursacht durch die Corona-Pandemie. Um für einen baldigen Neustart gewappnet zu sein, wurde jetzt ein Spuckschutz eingebaut.
„In der Tischlerei Thomas Dreyer aus Armsen wurde hervorragende Arbeit geleistet, es rappelt nichts während der Fahrt“, freut sich BürgerBusvereinsvorsitzender Rüdiger Klinge bei der Vorstellung des einzigartigen Schutzes für die Fahrer und einer Probefahrt über das Kopfsteinpflaster an der St.-Petri-Kirche vorbei. Der komplette Platz beim Einstieg wird nicht beeinträchtigt und bleibt in seiner ursprünglichen Größe erhalten, die Behindertenfreundlichkeit ist weiterhin gegeben, weil die Rampe problemlos ausgeklappt werden kann, Fahrgäste mit Rollatoren haben Platz ebenso wie Kinderwagen. „Das war das Prinzip der Überlegungen“, sagt Klinge. Durch eine Öffnung sei zudem auch der Fahrkartenverkauf gewährleistet.
Es gab im Vorfeld viele Denkansätze, um den Einbau zu optimieren. Voraussetzung für Klinge war, „das alles wieder abschraubbar sein muss“. Als nächster Schritt wird nun die Fahrt mit dem BürgerBus und dem neu eingebauten Spuckschutz zum Technischen Überwachungsverein (TÜV) sein. Klinge: „Jetzt fahre ich noch zum TÜV, um prüfen zu lassen, ob alles in Ordnung mit dem Einbau ist; Vorschriften hierfür gibt es wohl nicht.“ Neben dem Ottersberger BürgerBus ist der Kirchlintler der zweite BürgerBus mit dieser Schutzvorrichtung.
Der achtsitzige BürgerBus wurde im Februar 2015 in Dienst genommen und hat seit dem rund 380.000 Kilometer gelaufen. „Ein neuer Bus ist bestellt und sollte im August kommen, durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie wird sich dieser Termin nicht halten lassen“, so Klinge. Eine Verschiebung der Lieferung bis in den November hinein wurde von der Herstellerfirma schon schriftlich mitgeteilt, allerdings ohne Gewähr. Neue Busse können bestellt werden, wenn innerhalb von sieben Jahren eine Laufleistung von höchstens 250.000 Kilometer erreicht werden. „Wenn ein Bus mehr als 250.000 Kilometer erreicht hat, kann der jeweilige BürgerBusverein schon nach fünf Jahren einen neuen Bus beantragen“, betont der Vereinsvorsitzende. Rund 75.000 Kilometer werden von den ehrenamtlichen Fahrern jedes Jahr im Geestbezirk der Gemeinde mit dem BürgerBus gefahren. Der jetzt bestellte neue BürgerBus ist dann nach 2015 schon das zweite Fahrzeug, um dessen Bestellung sich Rüdiger Klinge gekümmert hat. Der erste Bus, der 2009 in Dienst gestellt wurde, läuft immer noch bei Allerbus in Verden und hat mittlerweile schon ca. 550.000 Kilometer runter.


Wegen der Corona-Krise wird der Fahrbetrieb vorübergehend eingestellt!

Der BürgerBus Kirchlinteln folgt der ausdrücklichen Empfehlung des ZVBN (Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen), den BürgerBus-Verkehr bis auf Weiteres einzustellen.

Da Fahrgäste und Fahrer*Innen überwiegend zum älteren Teil der Bevölkerung zählen, gehören sie zu den besonderen Risikogruppen. Die empfohlenen Schutzmaßnahmen für den öffentlichen Personennahverkehr sind in BürgerBussen nicht zufriedenstellend umzusetzen. Die vorübergehende Einstellung des Betriebs wird wieder aufgehoben, sobald eine veränderte Lage des Infektionsrisikos es ermöglicht.
(15.3.2020)


BürgerBusfahrer aus Wildeshausen unterwegs